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Das Wienerische im Spannungsfeld zwischen Dialektschwund und Dialektrenaissance

  • Autorenbild: Robert Sedlaczek
    Robert Sedlaczek
  • 20. Sept. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Sept. 2023

Ein Vortrag mit Buchpräsentation am 22. November


Die Sprachforscher sind sich darüber einig, dass im großstädtischen Bereich, und vor allem dort, wo schriftbasierte Berufe dominieren, der Dialekt rückläufig ist. Gleichzeitig gibt es eine zweite Dialektwelle im Bereich des Schlagers, und Kabarettisten wie Journalisten verwenden demonstrativ alte Mundartausdrücke oder kreieren neue. Ist das Teil eines dialektalen Sprachwandels? Und was bedeutet das für die Zukunft des Wienerischen?


Bei einem Vortrag der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum Thema "Das Wienerische im Spannungsfeld zwischen Dialektschwund und Dialektrenaissance" analysiert Robert Sedlaczek, was dieser Sprachwandel für die Zukunft des Wienerischen bedeutet.


Zudem wird sein neues Buch "Das große Wörterbuch des Wienerischen", das gleichzeitig im Michael Wagner Verlag, einer Tochtergesellschaft des Innsbrucker Haymon-Verlages erscheint, vorgestellt.


Mittwoch, 22. November, 18.30 Uhr

Sigmund Freud Museum

Wien, 9, Berggasse 19

Programm

Begrüßung und Einleitung: Ao. Univ.-Prof. i. R. Dr. Andreas Schwarcz

Vortrag: Dr. Robert Sedlaczek

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

Eintritt frei!

Die Veranstaltung hätte ursprünglich am 4. Oktober im Billrothhaus in der Frankgasse 8 stattfinden sollen. Durch den U-Bahn-Bau ist es zu statischen Problemen am Gebäude gekommen, weshalb der Saal gesperrt werden musste.

Eine Anmeldung per Mail im Sekratariat der ÖAW ist auch für den neuen Termin unbedingt erforderlich:



 
 
 

1 Kommentar


gottfried.preyer
21. Jan.

"Drei gesprochene Sprachen in Wien!" Ich bin Jahrgang 1957 und in Wien geboren und habe einen großen Teil meines Lebens dort verbracht. Ich verwende die Hochsprache, die wienerische Umgangssprache und den bezirksspezifischen Dialekt, also gerne auch das typische laterale "L". In den sechziger und noch siebziger Jahren konnte man anhand des Dialekts oder der Umgangssprache noch eine Zuordnung zum Wohnbezirk vornehmen. Sogar bezirksinterne Färbungen waren vorhanden! Liebe Grüße von Gottfried. P.S Wos is a Randi? Ein Rendevouz....

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