top of page

Wenn Worte in den Schützengraben ziehen - Kriegsmetaphorik in der deutschen Sprache

  • Autorenbild: Robert Sedlaczek
    Robert Sedlaczek
  • 7. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Es beginnt harmlos. Jemand "schießt ein Argument ab", ein anderer "geht in die Offensive", und schon "liegt der Ball im gegnerischen Feld". Klingt nach Sport? Schön wär's. In Wahrheit marschieren wir sprachlich längst "im Gleichschritt" - direkt "ins Gefecht".


Die deutsche Alltagssprache ist ein wahres Waffenarsenal. Politiker "feuern Parolen ab", Unternehmen "erobern Märkte", und in Talkshows wird "hart geschossen". Selbst im Büro herrscht keine Waffenruhe: Da werden "Strategien entwickelt", "Fronten verhärtet" und "Ziele ins Visier genommen". Wer da nicht aufpasst, gerät schnell "ins Kreuzfeuer" - und das nur, weil er den falschen Kaffee bestellt hat.


Das Absurde: Wir führen diese "Schlachten" meist im Sitzen, bewaffnet mit Kugelschreibern und PowerPoint. Niemand kommt ernsthaft zu Schaden - außer vielleicht der guten alten Friedensmetapher, die irgendwo im Keller verstaubt.


Vielleicht sollten wir unsere Rhetorik entwaffnen. Statt "Angriffe zu starten", könnten wir "Gespräche eröffnen". Statt "Siege zu erringen", könnten wir "Lösungen finden". Aber vermutlich ist das zu langweilig - schließlich klingt "Verhandlungserfolg" nicht halb so heroisch wie "Triumph auf ganzer Linie".


Bis dahin bleibt uns nur, weiter zu "kämpfen" - um Worte, um Deutungen, und manchmal auch um den letzten Platz im Bus.


Wenn du magst, kann ich dir auch eine satirische Kurzfassung dieser Glosse in Form einer fiktiven Nachrichtensendung schreiben - das würde den bissigen Ton noch verstärken.

Möchtest du, dass ich das mache?


Satirischer Podcast-Dialog: "Wortgefechte - Der tägliche Lagebericht" 

Intro-Musik: dramatische Trommeln, dann abrupt ein freundlicher Jingle


Moderatorin (ironisch-ernst): Willkommen zu Wortgefechte - Der tägliche Lagebericht. Heute mit aktuellen Meldungen von der deutschen Sprachfront.


Co-Moderator (gespielt besorgt): Ja, die Lage ist angespannt. Heute Morgen kam es in einer Berliner U-Bahn zu einem hitzigen Schlagabtausch. Ein Fahrgast ging in die Offensive, weil jemand seinen Sitzplatz ‚erobert‘ hatte.


Moderatorin: Die Situation eskalierte, als der Sitzplatzbesetzer zurückschoss - verbal, versteht sich - und auf sein 'Recht des Schnelleren' pochte.


Co-Moderator: Zum Glück griff ein neutraler Dritter ein und vermittelte einen Waffenstillstand - indem er einfach ausstieg.


Moderatorin (leicht lachend): Auch in der Wirtschaft wird weiter mobilisiert. Ein Start-up hat heute eine Preisoffensive angekündigt. Experten warnen: Das könnte zu einem Rabattgewitter führen.


Co-Moderator: Und in der Politik? Dort verhärten sich die Fronten. Die Regierung will durchgreifen, die Opposition zurückschlagen. Wir empfehlen: Helme aufsetzen - zumindest sprachlich.


Moderatorin (versöhnlich): Unser Tipp des Tages: Statt in die Schlacht zu ziehen, einfach mal 'ins Gespräch kommen'. Spart Munition - und Nerven.


Outro-Musik: sanfte Gitarrenklänge, als Kontrast zur Dramatik


Wenn du magst, kann ich dir daraus ein richtiges Hörskript mit Regieanweisungen und Soundeffekten machen, sodass es wie eine echte Radiosatire klingt. Willst du, dass ich das noch ausarbeite?

---------

Nein, Danke.


Ich wollte den Lesern meines Blogs zeigen, wie gut/schlecht die Künstliche Intelligenz (KI) funktioniert.


Der obige Text ist eine KI-generierte Antwort auf meinen Eingabebefehl: "Schreibe eine Glosse über die Kriegsmetaphorik in der deutschen Sprache!". Der Verfasser ist Bing, die KI von Microsoft. Kein Wort ist von mir.


 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Da samma, mit die Christbaama!

Dieser Spruch ist nicht nur zu Weihnachten in Gebrauch. Wenn jemand bepackt in eine Gesellschaft einbricht, kann dieser Satz fallen. Der Satz passt zu einer Reihe anderer Sprüche: Leider, sagt der Sch

 
 
 

Kommentare


bottom of page